RSC Gundelfingen

Aktuelles

Hochschwarzwald – Kletterradtour – 82 Kilometer - 1.270 Höhenmeter

August 2020 - Die Hochschwarzwaldtour über 82 km mit 1.270 Höhenmeter in fast 4 Stunden wurde zu einer echten Kletterpartie. Von Gundelfingen radelte die Gruppe 30 km über St. Peter und St. Märgen zum 1.020 m hochgelegenen Thurner-Parkplatz. Nun begann die bergab und bergauf Strecke auf Radwegen, die zu den entlegenen Schwarzwaldhöfen führte. Rasant führte der Weg von der Thurner-Loipe hinab nach Bruckbach (934 m hoch), sofort wieder hinauf nach Eckbach (1.000 m), vorbei am Siedelbachtal zur Fürsatzhöhe, dem höchsten Punkt der Tour mit 1.071 Höhenmeter. In flotter Fahrt ging es das Spriegelsbachtal hinunter zur Helios-Klinik / Neustadt. Nun begann wieder der Aufstieg zum Schweizerhof (1.045 m) an der B 500 über das Joostal, dann hatten die Radler noch die fast 30 km lange Abfahrt über St. Peter nach Gundelfingen.

Bild: Fürsatzhöhe höchster Punkt der Tour


90 km Tour ins Markgräflerland bei Sonnenschein

Juli 2020 - Das Ziel der Ausfahrt war das Markgräflerland, der südlichste Ort war Betberg. Auf meist landwirtschaftlichen Wegen fuhr die Gruppe über Mengen, Kirchhofen, an Bad Krozingen vorbei nach Heitersheim. Jetzt ging es bergauf und bergab in den Weinreben des Markgräflerlandes. Betberg war dann nach 45 Kilometern der Wendepunkt der Tour. In rascher Abfahrt gelangte man nach Buggingen, zurück nach Heitersheim und über Eschbach an Maisfeldern vorbei nach Tunsel. An der Kapelle wurde ein Zwischenstopp gemacht. Nach kurzem Aufenthalt wurde die Fahrt über Biengen, Mengen und entlang des Tuniberges fortgesetzt. Nach 90 gefahrenen Kilometern und einer Fahrtzeit von 3 ½ Stunden kam die Radlergruppe wieder in Gundelfingen an.

Bild: Aufnahme vor der Kapelle in Tunsel


Rund um den Schönberg – drei Dritteltour

Juli 2020 - Nach den Corona - Lockerungen unternehmen die Radsenioren wieder gemeinsame Touren vorwiegend am Mittwoch. Auf dem Programm stand die drei Dritteltour rund um den Schönberg. Weil die Strecke über 75 Kilometer in drei Zeitabschnitte eingeteilt werden kann wird die Tour so genannt. Auf Radwegen erreichte man nach einer Stunde Fahrtzeit Mengen. Über die Orte Norsingen, Kirchhofen-Ehrenstetten und Bollschweil folgte die Auffahrt über Wittnau auf den Schönberg mit Blick in die Rheinebene und zu den Vogesen. Nach einer rasanten Abfahrt durch die Weinberge von Ebringen kam man wieder nach Mengen nach einer Fahrtzeit von zwei Stunden. Das zweite Drittel lag hinter der Radgruppe. Entlang des Tuniberges fuhr die Gruppe über Gottenheim die letzte Stunde zurück nach Gundelfingen.


Ausgebremst – Vereinsaktivitäten und Sportbetrieb - Rückblick

Juli 2020 - Die Corona Pandemie hat das Leben verändert. Die erste Veränderung brachte gleich die Absage des Frühjahrs- und Radmarktes. Seit 2004 beteiligt sich der Radsportclub am Gundelfinger Frühjahrs- und Radmarkt. In diesem Jahr wurde die Veranstaltung als Maßnahme gegen die Verbreitung des Corona-Virus und die Verunsicherung wegen der Infektionswelle abgesagt.

Dann wurde die Frühjahrsausfahrt untersagt und auch die Radtouren der Senioren montags, mittwochs und freitags sowie das Training am Dienstag und Donnerstag. Ihr Herz hatten die Gundelfinger für den Radsport beim Rad Querfeldein im Februar 1975 entdeckt. Schon am 18.April 1975 also 8 Wo später wurde der Radsportclub in der Sonne Wildtal von fast 40 Personen gegründet. Die Einladungen für die 45 Jahrfeier am 18.04.2020 waren gedruckt und für die Zusammenkunft die Lokalität gebucht. Doch es kam die Corona - Krise und die Feier musste abgesagt werden. Sie soll im Spätjahr nachgeholt werden.

Auf dem Jahresprogramm steht noch der Jahresausflug am 26. September zum SWR mit Besichtigung und Führung durch die Sendegebäude. Hier besteht die Hoffnung auf einer Durchführung nach einem Gespräch Mitte Juni mit dem Veranstalter. Der Bus ist für diesen Tag gebucht. Die Lockerungen der Corona-Regeln geben dazu Anlass, dass dieser Ausflug mit Besichtigung und Führung stattfindet.

Zum Sport.

Am 11. Mai wurden die Freiluft-Sportarten unter Berücksichtigung der verordneten Einschränkungen erlaubt. Also rein in die Radklamotten und raus an die frische Luft, aber mit Vernunft. Fehleinschätzung den die nächste Veröffentlichung kam. Während ab dem 06. Juni im Land die Öffnung der Schwimmbäder erlaubt wurde, ist das Radfahren für mehrere Personen, obwohl Mindestabstände eingehalten werden können, doch noch untersagt. Das Risiko sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren ist beim Outdoorsport bei entsprechend Abstand und Hygiene ein eher geringes Risiko. Die Freizeit - Radsportler warteten auf die neuen Bestimmungen.

Eine am 12. Mai 2020 veröffentlichte Klarstellung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport sagt aus, dass der Sport in Gruppen bis fünf Personen lediglich auf öffentlichen und privaten Freiluftsportanlagen unter den genannten Auflagen erlaubt ist. Straßen und Wege zählen jedoch zum öffentlichen Raum. Hier gilt die Einschränkung, dass sich Personen aus maximal zwei Haushalten treffen dürfen. Damit hatten alle am 11. Mai veröffentlichten Empfehlungen ihre Gültigkeit verloren. Jetzt gilt: auf Straßen und Wegen ist Training nur alleine oder mit Personen aus maximal zwei Haushalten möglich. Dies heißt, es darf hier kein Vereinstraining organisiert werden, vorbehaltlich weiterer Änderungen der "Corona-Verordnung" bis 14. Juni. Doch Parks, Campingplätze und Bäder konnten unter Beachtung der Auflagen öffnen. Aber die Änderung kam früher…

Ab dem 10. Juni ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum in Gruppen bis max. 10 Personen erlaubt. Damit ist auch ge-meinsames Straßen- und MTB-Training in dieser Gruppengröße möglich. Mitteilung des Badischen Radfahrer- und Mo-torfahrer-Bund e.V. (siehe badischer-radsportverband. de/corona) und die neuste Lockerung lautet: ab 1. Juli 2020 kön-nen sich 20 Personen treffen.

Also dann aufs Rad oder auf zur Wanderung. Bleibt gesund!


Radsportclub auf gutem Wege – Harmonie und positiver Kassenbestand

Januar 2020 - Vorsitzender Rainer Bertram konnte bei der Mitgliederversammlung am 24.01.2019 zahlreiche Mitglieder und Gäste begrüßen. Im Vordergrund des Abends stand der Jahres- und Kassenbericht, die Geselligkeit und die geme Planung des Jahresprogramms.

Bertram bedankte sich in einem kurzgefassten Jahresbericht bei allen Mitgliedern für die Bereitschaft den Verein ehrenamtlich zu unterstützen. Den Vorstandsmitgliedern dankte er für die gute, konstruktive, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank galt den Damen für die Bewirtung beim Frühjahrsmarkt und dem Team von Hansjörg Disch und Gustav Nübling für den Standaufbau. Der Gemeindeverwaltung wurde für die hilfreiche Unterstützung für die Wasser- und Stromversorgung gedankt. Im Auftrag der Gemeinde hatte der Radsportclub die Organisation des Radflohmarktes übernommen. Im Jahresbericht wurden die Aktivitäten erwähnt, die Radtouren montags, mittwochs und freitags, die Mitgliederversammlung mit Wahlen, wobei alle wichtigen Ehrenämter besetzt werden konnten. Vorstand Klaus Wächter von der IGV (Interessengemeinschaft Gundelfinger Vereine) sagte bei einer IGV Sitzung im vergangenen Jahr: „Manche Vereine brauchten dringend eine Verjüngung auch in ihrem Vorstandsteam“ (BZ vom 03.05.2019). Vorsitzender Bertram äußerte sich kritisch zu dieser Beanstandung. Da erst im kommenden Jahr wieder Wahlen beim Radsportclub Gundelfingen stattfinden, hat man Zeit über diese Aussage nach zu denken.

Auf das Vereinsleben mit zwei Vorsitzenden, die schon über Jahrzehnte die Geschicke des Vereins lenken, kann man stolz sein. Doch sollte man kritisch hinterfragen, denn wer all seine Ziele erreicht, hat sie wahrscheinlich zu niedrig gewählt. Bertram warnte jedoch die Ziele zu hoch zu stecken, denn sie sollten so gewählt sein, dass sie auch erreichbar sind.

Einen positiven Kassenbericht konnte Schatzmeister Peter Schulz abgeben. Danach kann der Verein eine geringe Erhöhung des Vereinsvermögens verbuchen. Kassenprüfer Volker Künzel lobte die Kassenführung und beantragte die Entlastung des Gesamtvorstandes.

Der Ausblick auf das Vereinsjahr 2020 zeigt zahlreiche Aktivitäten. Der erste festgelegte Termin ist die Teilnahme am Frühjahrs- und Radflohmarkt am 22.März. Von März bis Oktober treffen sich die Radsenioren zu den Ausfahrten. Am 18. April feiert der Verein sein 45jähriges Bestehen mit einer Feier. Im April findet eine Blütenfahrt und im September eine Elsass-Tour statt. Dem Ausflugsziel im September mit der Besichtigung des SWR in Baden-Baden wurde mehrheitlich zugestimmt. Die Ausarbeitung des weiteren Ausflugsprogrammes erfolgt. Nach all diesen Ausführungen bedankte sich der Vorsitzende für eine harmonische Mitgliederversammlung und wünschte ein erfolgreiches Radsportjahr.


75 km Tour durch 3 Landkreise – ältestes Vereinsmitglied dabei

Oktober 2019 - Die Radsportsenioren sind auch bei den sommerlichen Temperaturen drei Mal die Woche unterwegs und stimmen Touren auf die Wetterbedingungen ab. Helfer Zur Auswahl stehen nun die Touren auf die Schwarzwaldhöhen und in die Vorbergzone. Ausgewählt wurde eine 75 km Strecke durch die drei Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen und Ortenau. Vom Start in Gundelfingen fuhr die Gruppe, mit dabei das älteste Mitglied im Verein Erich Kohler (Jahrgang 1932), über Kenzingen nach Tutschfelden und dann durch das Breisgauer Weingebiet über Broggingen nach Münchweier. Nach Ettenheim-Münster ging es mehr als 8 km hinauf auf den Streitberg. Nach gefahrenen 45 km hatte man den höchsten Punkt erreicht. Vor den Radlern lag nun die fast 20 km lange Abfahrt über Reichenbach nach Sexau und dann zurück nach Gundelfingen.


Vor 40 Jahren – Gundelfingen im Blickpunkt am 14. Januar1979

Januar 2019 - Die ganze Radsportwelt blickte am 14. Januar 1979 auf Gundelfingen. Gundelfingen war Austragungsort der Deutschen Meisterschaft im Radquerfeldein für Profis, Amateure, Junioren und Jugend. Prominentester Teilnehmer war Klaus-Peter Thaler, 1973 und 1976 Amateurweltmeister, 1977 Profiweltmeister, bei den Amateuren startete die gesamte deutsche Spitzenklasse, angeführt von Vize-Weltmeister Dieter Übing. Die Ausrichtung wurde zu einem großartigen Erfolg, mehr als 4.000 Zuschauer verfolgten die Wettkämpfe. Die Badische Zeitung schrieb über eine beispielhafte Ausrichtung, der Badische Radsport-Verband und der Bund Deutscher Radfahrer beglückwünschten die Organisatoren zu dieser Durchführung und ZDF-Reporter Angermann kommentierte in der Sportschau die Meisterschaft.